Schulordnung der Deutschen Schule - IGS

1 . Allgemeines

1.1. Schulart und Träger der Schule

Die Deutsche Schule in Ho Chi Minh City, International German School (IGS), ist eine nach vietnamesischem Recht anerkannte und lizenzierte gemeinnützige internationale Privatschu- le. Schulträger ist die deutsche gemeinnützige Stiftung Bildung & Handwerk (SBH) in Pader- born.

Die IGS ist eine von der Bundesrepublik Deutschland durch die Zentralstelle für das Aus- landsschulwesen (ZfA) unterstützte Schule.

Die IGS ist anerkannt als Deutsche Auslandsschule (DAS) und ist Mitglied im Partnerschul- programm PASCH.

Die International German School ist als ausländische Kultureinrichtung vom vietnamesischen Erziehungsministerium anerkannt und lizensiert als Begegnungsschule.

Die Schulordnung folgt den Leitsätzen des "Rahmenplans für die Auswärtige Kulturpolitik im Schulwesen" der Bundesregierung Deutschland und der "Stellungnahme der Kultusminister- konferenz zum Rahmenplan für die Auswärtige Kulturpolitik im Schulwesen" in der jeweils gültigen Fassung.

Vietnamesische Schüler werden in den vietnamesischen Zweig aufgenommen. Das Ziel die- ses Zweiges ist die Schüler zur Hochschulreife in Deutschland zu führen.

 

1.2. Auftrag und Bildungsziel der Schule

Die Deutsche Schule (IGS) in Ho Chi Minh City ist eine koedukative und multilinguale Ganz- tagsschule.

Die IGS bietet als Begegnungsschule eine Lernumgebung, in der sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer gesamten Persönlichkeit entwickeln können. Das deutsche Curriculum bildet die Grundlage für das Schulprogramm vom Kindergarten bis zur Hochschulreife.

Die International Germane School HCMC besteht aus Kindergarten, Vorschule, Grundschule sowie Sekundarstufe. Sie strebt an deutsche Zeugnisse der Grund-, Haupt-, Realschule und des Gymnasiums und mittlere Schulabschlüsse – Haupt- und Realschulabschluss und Zu- lassung zur Oberstufe - auszustellen. Als Schulabschluss ist das gemischtsprachige Interna- tional Baccelaureate (GIB) das Ziel.

 

1.3. Zweck der Schulordnung

Die Schule kann ihren Auftrag nur erfüllen, wenn Schulträger, Schulleiter, Schülerinnen und Schüler und Erziehungsberechtigte (im Folgenden Eltern genannt) vertrauensvoll zusam- menwirken.

Die Bestimmung der Schulordnung soll diesem Zusammenwirken dienen.

 

2. Stellung der Schülerinnen und Schüler

Für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule ist es wesentlich, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Mitgestaltung von Unterricht und Schulle- ben erhalten, dass sie hierzu bereit sind und dass sie im Sinne des Auftrages der Schule befähigt werden, ihre Rechte und Pflichten wahrzunehmen.

2.1. Rechte der Schülerinnen und Schüler

Durch ihre Teilnahme am Unterricht und ihre Mitwirkung an der Gestaltung des Unterrichts und des Schullebens tragen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrem Alter dazu bei, das für sie geschaffene Recht auf Bildung zu verwirklichen.

Sie haben insbesondere das Recht:

-      durch die Schülerinnen- und Schülervertretung den Schulalltag mitzugestalten

-      über sie betreffende Angelegenheiten informiert zu werden

-      über ihren Leistungsstand unterrichtet und

-      in Fragen der Schullaufbahn beraten zu werden

-      bei Beeinträchtigung ihrer Rechte sich zu beschweren

-      vor Anwendung von Ordnungsmaßnahmen gehört zu werden.

 

2.2. Pflichten der Schülerinnen und Schüler

Das Bildungsziel zu erreichen und die schulischen Aufgaben zu erfüllen, ist nur möglich, wenn die Schülerinnen und Schüler am Unterricht und an den verbindlichen Schulveranstal- tungen regelmäßig und angemessen teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler sind ver- pflichtet, im Rahmen des Unterrichts und im Interesse des Schullebens erforderlichen Hin- weisen und Anordnungen ihres Schulleiters, ihrer Lehrerinnen und Lehrer und anderer dazu berechtigter Personen nachzukommen.

Auf diese Weise tragen sie dazu bei, die für die Erfüllung des Schulzieles und für das Zu- sammenleben in jeder Schule erforderliche Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten.

 

2.3 Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler

Mit dem Erziehungsauftrag der Schule ist die Aufgabe verbunden, die Schülerinnen und Schüler zur intensiven Mitverantwortung, besonders zur altersgemäßen Mitgestaltung des Unterrichts zu befähigen und ihre Mitwirkung am Leben der Schule zu fördern.

Durch Mitarbeit in Schülerinnen und Schülervertretung, besonderen Ausschüssen und Ar- beitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler an Tätigkeiten teilhaben, die für sie selbst und die Schule von Bedeutung sind.

 

3. Eltern und Schule

3.1 Zusammenwirken von Eltern und Schule

Bildung und Erziehung sind eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule. Dazu gehört vor allem, dass Eltern und Schule in enger Verbindung zueinander stehen und sich so recht- zeitig verständigen, dass Schwierigkeiten vermieden werden, die die schulische Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu beeinträchtigen drohen.

Die Schule berät die Eltern in fachlichen und pädagogischen Fragen. Sie gewährt Einsicht in Richtlinien und Vorschriften und führt Elternabende und Elternsprechtage durch.

Die Eltern unterstützen die Schule bei ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag. Sie arbeiten deshalb vertrauensvoll mit Lehrern und Schulleiter zusammen und unterrichten sich über das Verhalten und den Leistungsstand ihres Kindes.

Die Eltern sorgen dafür, dass ihr Kind seine Pflicht zum Besuch der Schule erfüllt, für den Unterricht zweckmäßig ausgestattet wird und Schuleigentum pfleglich behandelt. Dies gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern verpflichten sich, Schulgeld und sonstige Gebühren (s. Gebührenordnung), die vom Schulträger festgelegt werden, pünktlich zu entrichten. Anträge auf Schulgeldermäßi- gung reichen sie unter Darlegung der Verhältnisse dem Schulleiter ein; dieser legt dies dem Schulträger zur Entscheidung vor.

3.2. Elternmitwirkung

Alle Eltern sollen an den Elternversammlungen teilnehmen und für die Klasse/Stufe sowie für den Schulbeirat einen Elternvertreter bestimmen. Darüber ist die Möglichkeit der Mitwirkung an Entscheidungen des Schulträgers bzw. der Schulleitung gegeben.

Die Elternmitarbeit wird an der IGS sehr geschätzt und bietet allen interessierten Eltern eine gute Möglichkeit, sich an der praktischen Schularbeit in förderlicher Art und Weise zu beteili- gen.

 

4. An- und Abmelden

4.1. Schulaufbau

Die IGS gegliedert sich in

-      Kindergarten,

-      Primarstufe/Grundschule (1. - 4. Schuljahr) mit Vorschule,

-      Sekundarstufe I (5. – 9/10 Schuljahr);

-      Sekundarstufe II (10 – 12 Schuljahr.

 

4.2 Anmeldung

Die Anmeldung der Schülerinnen und Schüler erfolgt durch die Eltern. Bei der Anmeldung sind vorzulegen:

-      vollständige und korrekte Angaben im Anmeldeformular

-      Zeugnisheft, wenn die/der Schüler/in schon eine Schule besucht hat,

-      bzw. letzte Zeugnise

-      Kopie des Residenzvisums

-      Kopie der Geburtsurkunde/Kopie des amtl. Ausweis

 

4.3 Aufnahme und Abmeldung

Über die Aufnahme und die Einordnung in eine Klassenstufe entscheidet der Schulleiter; falls eine Überprüfung notwendig ist, bestimmt der Schulleiter einen aus Lehrern der Schule ge- bildeten Ausschuss.

Bei der Anmeldung erhalten die Eltern ein Exemplar der Schulordnung und der Regelungen der IGS. Durch schriftliche Empfangsbestätigung bzw. den Schulvertrag wird diese Ordnung anerkannt. Verlässt eine Schülerin bzw. ein Schüler die Schule, so bedarf es einer schriftli- chen Abmeldung durch die Eltern. Die Schülerin bzw. der Schüler erhält ein Abgangszeugnis bzw. beim Ausscheiden am Ende des Schuljahres ein Versetzungszeugnis.

Ein Abgangszeugnis bzw. ein Versetzungszeugnis kann nur ausgestellt werden, wenn die Schule mindestens vier Monate des laufenden Schuljahres besucht worden ist. Das Ab- gangszeugnis enthält keinen Versetzungsvermerk.

Ein kürzerer Schulbesuch wird bestätigt; evtl. wird eine formlose Beurteilung gegeben. Die Schüler erhalten in diesem Fall kein Abgangszeugnis.

Zeugnisse oder Schulbesuchsbescheinigungen werden nur dann ausgestellt, wenn die Leih- gaben der Schule ordnungsgemäß zurückgegeben und alle finanziellen Forderungen erfüllt worden sind.

 

4.4 Entlassung

Schülerinnen und Schüler werden aus der Schule entlassen, wenn

-      das ihrer schulischen Laufbahn entsprechend Ausbildungsziel erreicht ist (Abschlusszeugnis)

-      sie von den Eltern schriftlich abgemeldet werden (Abgangszeugnis)

-      aufgrund einer Ordnungsmaßnahme vom weiteren Schulbesuch ausgeschlossen werden (Abgangszeugnis)

-      das Schulgeld trotz Mahnverfahrens nicht bezahlt wurde.

 

5. Schulbesuch

5.1 Teilnahme am Unterricht und an Schulveranstaltungen

Die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht beinhaltet, dass die Schüler sich auf den Unterricht vorbereiten, in ihm mitarbeiten, die ihm gestellten Aufgaben ausführen, sowie die erforderli- chen Lern- und Arbeitsmittel bereithalten. Die Meldung eines Schülers zur Teilnahme an einem Wahlfach oder einer Arbeitsgemeinschaft verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme für den von der Schule festgelegten Zeitraum. Über Ausnahmen entscheidet der Schulleiter.

 

5.2. Schulversäumnisse

Ist ein Schüler durch Krankheit oder andere Gründe verhindert, am Unterricht oder an sons- tigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, so setzen die Eltern die Schule unverzüglich davon in Kenntnis.

Bei Rückkehr in die Schule legen die Schüler eine schriftliche Mitteilung der Eltern vor, aus der Grund und Dauer des Fehlens ersichtlich sind. Volljährige Schüler handeln entsprechend in eigener Verantwortung. Die Schule kann die Bestätigung der Bescheinigung durch einen Vertrauensarzt ihrer Wahl verlangen.

Bei Abwesenheit von mehr als drei Tagen kann die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangt werden. Fehltage werden grundsätzlich im Zeugnis vermerkt.

5.3 Beurlaubung vom Unterricht und von anderen Veranstaltungen

Beurlaubung für einzelne Unterrichtsstunden gewährt der jeweilige Fachlehrer. Bis zu einem Unterrichtstag beurlaubt der Klassen-/ Stufenlehrer, in allen anderen Fällen entscheidet der Schulleiter.

Beurlaubungen für längere Zeit und insbesondere in unmittelbarem Zusammenhang mit den Ferien sind nur in Ausnahmefällen aufgrund eines besonders begründeten Antrags möglich. Der Antragsteller übernimmt die Verantwortung für einen möglichen, durch die Beurlaubung bedingten Rückgang der Leistungen. Ist ein Schüler durch unvorhergesehene Umstände an der rechtzeitigen Rückkehr aus den Ferien verhindert, so ist dies unverzüglich dem Schullei- ter unter Angabe der Gründe anzuzeigen.

 

5.4 Befreiung von der Teilnahme am Sportunterricht

Eine längere Befreiung von der Teilnahme am Sportunterricht kann nur dann ausgesprochen werden, wenn dies durch ein von einem Arzt ausgestelltes Zeugnis für notwendig bezeichnet wird.

 

6. Leistungen, Hausaufgaben, Versetzung

6.1. Leistungen und Arbeitsformen

Die Note ist stets eine pädagogische Gesamtwürdigung der in einem bestimmten Zeitraum erbrachten Leistungen. Der Lehrer stellt die Leistungen der Schüler in pädagogischer Ver- antwortung fest. Er beachtet dabei die von Fach- und Gesamtlehrerkonferenzen festgelegten Maßstäbe. Bei der Leistungsfeststellung werden mündliche, schriftliche und praktische Ar- beitsformen zugrunde gelegt. Bei unentschuldigtem Fehlen werden Leistungsbeurteilungen mit der Note „ungenügend“ bewertet.

Alle Arbeitsformen, die zur Feststellung der Leistungen herangezogen werden, müssen im Unterricht geübt worden sein. Grundsätzliche Regelungen über Leistungsbeurteilungen, Leistungsnachweise und Täuschungshandlungen sind in Schulregeln Anlage I in der jeweili- gen Fassung beigefügt.

 

6.2 Hausaufgaben

In allen Fächern liegt die Hauptarbeit im Unterricht. Hausaufgaben erwachsen organisch aus dem Unterricht, dienen der Wiederholung, Vertiefung und Vorbereitung.

Umfang und Schwierigkeitsgrad der Hausaufgaben sind dem Alter und dem Leistungsver- mögen anzupassen. Hausaufgaben sind so vorzubereiten und so zu stellen, dass der Schü- ler sie selbständig in angemessener Zeit bewältigen kann.

Um die Schüler zu fördern, ohne er zu überfordern, stimmen sich die Lehrer einer Klasse über den Umfang der Hausaufgaben untereinander ab. Der Klassen- Stufenlehrer sorgt für die Abstimmung. Hausaufgaben werden stichprobenartig im Unterricht überprüft und bespro- chen. Siehe Schulregeln (in der jeweiligen Fassung) in der jeweiligen Fassung

 

6.3 Versetzungen

Die Versetzung in die nächst höhere Klassenstufe und die Erteilung von Zeugnissen werden durch die Versetzungsordnung (siehe Schulregeln in der jeweiligen Fassung) geregelt, die von der Gesamtlehrerkonferenz verabschiedet und genehmigt wird.

Entscheidungen der zuständigen Konferenzen in anstehenden Versetzungsfällen und bei Ordnungsmaßnahmen sind grundsätzlich interne Angelegenheiten der Schule. Einsprüche und Beschwerden behandelt die Schule in eigener Zuständigkeit.

Da es sich bei den hier in Betracht stehenden Fragen vor allem um pädagogische Angele- genheiten handelt, wird die Entscheidung über die Beschwerde von der zuständigen Konfe- renz getroffen und vom Schulleiter letztinstanzlich entschieden.

 

7. Störung der Ordnung und Maßnahmen

Schulleben und Unterricht erfordern eine bestimmte Ordnung, die beiträgt, den Bildungspro- zess zu ermöglichen. Gegenüber einem Schüler können Ordnungsmaßnahmen angewandt werden, wenn er Rechtsnormen oder die für ihre Schule geltenden Ordnungen schuldhaft verletzt. Ordnungsmaßnahmen sollen nur getroffen werden, wenn dies für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit oder zum Schutz von beteiligten Personen und von Sachen erforder- lich ist.

Es gehört zum Erziehungsauftrag des Lehrers, die Notwendigkeit und den Sinn von Rege- lungen einsichtig zu machen und so dazu beizutragen, dass die Schüler die Ordnung der Schule bejahen und danach handeln. Ordnungsmaßnahmen sollen mit dem pädagogischen Ziel angewandt werden, die Schüler in ihrer sozialen Verantwortung zu stärken. Sie sind da- her nicht losgelöst vom Erziehungsauftrag der Schule und sind in pädagogischer Verantwor- tung dem einzelnen Schüler gegenüber zu treffen.

Erzieherische Maßnahmen haben Vorrang vor Ordnungsmaßnahmen. Ihre Anwendung muss in einem angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen. Die für die Schule gültige Re- gelung von angemessenen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ist als Schulregeln (in der jeweiligen Fassung) beigefügt.

Kollektivmaßnahmen, körperliche Züchtigungen oder andere Maßnahmen, die die Men- schenwürde verletzen, sind nicht zulässig.

 

8. Aufsichtspflicht und Haftung

8.1. Aufsichtspflicht

Die Schule ist verpflichtet, die Schüler während des Unterrichts, der Pausen und Freistun- den, während der Teilnahme an sonstigen Schulveranstaltungen, sowie während einer an- gemessenen Zeit (das sind 15 Minuten) vor und nach dem Unterricht zu beaufsichtigen.

Die Aufsicht wird durch Lehrer oder sonstige mit der Aufsicht betrauten Personen ausgeübt. Das können Eltern, die sich dazu bereit erklärt haben, oder geeignete Schüler, die von der Schule mit der Wahrnehmung besonderer Aufgaben betraut wurden, oder damit beauftragte Angestellte der Schule sein. An die Weisungen dieser Personen sind die Schüler ebenfalls gebunden.

8.2. Versicherungsschutz und Haftung

Die Schüler werden mit der Aufnahme in die Schule vom Schulträger gegen Unfälle, die sie beim Unterricht und bei der Teilnahme an Schulveranstaltungen erleiden vom Schulträger freiwillig versichert.

Für Wertsachen, die Schüler in die Schule mitbringen, kann von der Schule keine Haftung übernommen werden.

 

9. Gesundheitspflege

Die Schule trifft angemessene Maßnahmen, um die Gesundheitspflege in ihrem Bereich zu gewährleisten. Eltern und Schüler haben entsprechenden Anordnungen der Schule Folge zu leisten. Treten bei Schülern oder innerhalb deren Wohngemeinschaft ansteckende Krankhei- ten auf, so ist der Schulleiter unverzüglich zu informieren. Er trifft die notwendigen Maßnah- men unter Berücksichtigung der Vorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörde.

 

10. Schuljahr

Das Schuljahr beginnt in der Regel Ende August und endet Ende Juni. Der Ferienplan der Schule sowie die sonstigen unterrichtsfreien Tage werden jährlich vom Schulleiter im Einver- nehmen mit dem Schulträger festgelegt und den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben. Viet- namesische Regelungen und innerdeutsche Richtlinien werden bei Festlegung des Ferien- planes in angemessener und schulbezogener Weise berücksichtigt.

 

11. Schulbekleidung

Es gibt eine einheitliche Schulkleidung für alle Schülerinnen und Schüler. Näheres regelt die Schulbekleidungsordnung siehe Schulregeln in der jeweiligen Fassung.

 

12. SCHLUSSBESTIMMUNG

Diese Schulordnung wurde von dem Schulträger beschlossen. Sie wird mit Schuljahresbe- ginn 2013/14 in Kraft gesetzt und gilt in der jeweils aktuellen Fassung.

Das Bundesverwaltungsamt - Zentralstelle für das Auslandsschulwesen - hat dieser Ordnung mit Schreiben vom zugestimmt.

Der „Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland“ (BLASchA) hat dieser Ord- nung am zugestimmt.

Diese Schulordnung ist am in Kraft gesetzt worden.

 

Paderborn, den 30.06.2013

Gez. Ass. Peter Gödde

Gez. Prof. Dr. Richard Merk

Als Anlagen gelten die Schulregelungen, wie sie im Handbuch für Organisation und

Erziehung der IGS veröffentlicht werden.

 

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