Ausflug ins Mekongdelta
Michael:
Am Montag, dem 26. November fuhren die Schüler der Klasse 6 mit ihrer Lehrerin Frau Stocker auf einen zweitägigen Ausflug ins Mekongdelta, in die Provinzen Tiên Giang und Cân Tho. Wir fuhren um 8 Uhr früh von der Schule mit dem Bus los und kamen am 27. November um 16:30 Uhr zurück.
Calvin:
In Tiên Giang angekommen stiegen wir zunächst auf ein Motorboot. Dort gab es Früchte zu essen, Jackfruit, Bananen und Ananas. Wir machten viele Fotos. Es war lustig auf dem Boot, Michael und Howard hielten die Arme ins braune Wasser. Dann durfte jeder von uns das Motorboot steuern. Als wir zu einer Ziegelsteinfabrik kamen, gingen wir an Land und dort sahen wir einen Hund mit einem netten Fellmuster. Dann besichtigten wir die Fabrik und sahen einen großen Haufen von Reiskörnerhülsen. Michael und Howard waren ziemlich aktiv und rannten auf den Hügel. Danach mussten sie sich die Beine kratzen, weil das so juckte. Weiter laufend sahen wir drei Hochöfen, in jedem können gleichzeitig 300 Ziegel gebrannt werden. Dann setzten wir unsere Fahrt fort.
Viviane:
Wir kamen an einer Fabrik an, welche Kokosnüsse verarbeitet. Die Angestellten schlagen die Kokosnüsse auf einen Speer, der im Boden steckt. Wenn sie dann die Kokosnuss von ihrer Schale befreit haben, nutzen sie die Schale wie Holz. Aus der Kokosnuss machen sie verschiedene Dinge, etwa Kokosmilch und Süßigkeiten. Aus der Schale entstehen Essstäbchen, Teetassen und Spielsachen.
Dann fuhren wir mit dem Boot zu den Leuten, die die Kokosnusssüßigkeiten herstellen. Die Masse wird 45 Minuten lang über dem Feuer gerührt, bis sie dick geworden ist. Dann füllen sie sie in lange, rechteckige Formen. Die Masse kühlt ab und wird fest. Man nimmt sie dann aus der Form und schneidet sie in kleine Quadrate. Dann packt man sie in Einwickelpapier. Da durften wir auch helfen. Und natürlich auch probieren. Hmmh, lecker!
Anna:
Dann stiegen wir auf zwei Ruderboote. Wir machten ein Rennen, das war anstrengend für die Ruderer. Wir wurden müde und wollten uns ausruhen. Danach liefen wir ein Stück zu Fuß. Wir kamen zu Leuten, welche Teppiche aus Stroh herstellen. An zwei Webrahmen saßen je zwei Frauen und erklärten uns, dass sie pro Tag an jedem Webrahmen 5 Teppiche herstellen, also 70 zusammen in der Woche. Die werden dann verkauft.
Dann fuhren wir mit Fahrrädern 3 km weit. Der Fahrradsattel was sehr unbequem, aber das Gute war, dass der Weg keine Hubbel hatte. Hungrig erreichten wir das Restaurant.
Howard:
Neben dem Restaurant war ein kleiner, schlammiger Teich. Michael und ich gingen hinein und fingen mit den Händen Fische und Schrimps. Das fühlte sich seltsam an. Knietief standen wir im Matsch, welcher sehr glitschig war. Es fühlte sich an, als ständen wir in einem großen Haufen Dung. Wir fingen zwei Forellen und etliche Schrimps.
Danach bereiteten die Mädchen Omelettes in der Küche vor, und wir Jungen machten Feuer für das Barbecue.
Michael:
Wir fuhren dann lange, bis wir nach Cân Tho ins Golf Hotel kamen, wo wir eincheckten. Gleich darauf trafen wir uns im Swimmingpool des Hotels. Dann relaxten wir noch ein bisschen in unseren Zimmern bevor wir zum Abendessen liefen. In dieser Nacht haben ein paar Jungen nicht so viel geschlafen. Am nächsten Morgen gab es um 7 Uhr Frühstück, dann liefen wir zum Hafen.
Howard:
Wir stiegen auf ein Boot, das uns zum Schwimmenden Markt brachte. Nie hatte ich bisher so viele Boote auf einmal gesehen. Ein Bambusstock steckte an jedem der Boote, an dem hingen die zu verkaufenden Waren, die da waren: Kohl, Kartoffeln, Säcke mit Mehl und Zucker. Es gibt dort auch ein schwimmendes Café und mehrere Tankstellen auf dem Wasser.
Anna:
Anschließend fuhren wir durch mehrere enge Kanäle, bis wir an einem botanischen Garten ankamen. Dort gab es eine Menge Tiere, Meerschweinchen, Pfauen, Affen, Frösche und giftige Schlangen. Dort setzten wir uns in einen Pavillion und tranken Jasmintee und aßen Früchte. Dann fuhren wir zurück an den Hafen von Cân Tho. Aber bevor es zurück ging, wollte jeder noch Souvenirs einkaufen. Wir liefen zu einem touristischen Markt, und die meisten von uns fanden auch Mitbringsel. Zurück im Hotel hieß es packen, dann sprangen die Jungen und auch Frau Stocker noch einmal in den Pool bevor es auf die lange Heimfahrt ging.
Michael:
Um 11:30 Uhr checkten wir im Hotel aus und kamen an unserer Schule um 16:30 an, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden.



